Jeder von uns ist solo gut. Zusammen sind wir mehr: ein Team mit klaren Schwerpunkten, gemeinsamer Marke und mehr Schlagkraft beim Kunden. Hier steht, was eine Partnerschaft für uns bringt — und wie wir das fair, einfach und ohne Risiko aufsetzen.
Als Team mit mehreren Schwerpunkten wirken wir beim Kunden seriöser und schlagkräftiger als jeder allein.
Logistik, HR, SaaS & Automatisierung gebündelt — gemeinsam können wir Projekte angehen, die solo zu groß wären.
Im Netzwerk fließen Empfehlungen in beide Richtungen — wir bringen uns gegenseitig Chancen.
Wenn bei einem zu viel auf dem Tisch liegt, kann ein Partner die Umsetzung übernehmen — niemand muss Aufträge ablehnen.
Website, Banner und ein gemeinsamer Auftritt stehen schon — professionelle Außenwirkung für uns alle.
Jeder behält sein Business und seine Kunden. Keine Verpflichtung, jederzeit lösbar — die Flagge ergänzt, ersetzt nichts.
FlowPhase ist aktuell Jans Einzelunternehmen. Ihr beide bleibt voll selbstständig (eigene Kunden, eigene Rechnungen). „Partner" heißt hier: gemeinsame Marke & Auftritt, Zusammenarbeit auf Augenhöhe — kein Anstellungsverhältnis, keine Abhängigkeit.
🔓 Du bleibst dein eigener Chef
Du behältst deine volle Freiheit, und genau deshalb ist das Thema Scheinselbstständigkeit für uns von vornherein kein Problem:
Über allem steht die gemeinsame Marke (Website, Auftritt, ggf. einheitliche E-Mails) — die „Flagge". Darunter gibt's drei Wege, wie ein Geschäft konkret läuft:
Der Partner hält den Kunden und liefert selbst — Lead, Kunde und Abrechnung bleiben komplett bei ihm. FlowPhase ist nicht im Geldfluss, nur die gemeinsame Marke obendrauf. Sauberster Fall, volle Unabhängigkeit.
Ein Lead wird weitergereicht. Wer vermittelt, bekommt eine faire Provision. (besprechen wir noch gemeinsam)
Einer hält den Kunden, der andere übernimmt die Umsetzung — in beide Richtungen:
Wer den Kunden hält, führt: Kundenkommunikation und das übergeordnete Projektmanagement laufen über ihn — der Delivery-Partner arbeitet im Hintergrund. Abgerechnet wird back-to-back: Der Kunden-Halter rechnet mit dem Kunden ab, der Delivery-Partner mit ihm. Beispiel: Bringt ein Partner den Kunden und gibt die Umsetzung an FlowPhase, rechnet der Partner direkt mit dem Kunden ab und FlowPhase mit dem Partner.
→ Genaue Aufteilung / Rev Share: tbd (besprechen wir noch gemeinsam).
💡 Kurz: Banner = Marke, Headline = Rolle. So wirkt's als Team, ohne dass jemand wie ein Angestellter aussieht.
Das sind eigentlich zwei getrennte Fragen, die oft vermischt werden:
Dafür
Dagegen
Dafür
Dagegen
→ Verdikt A: Für unsere Phase ist Netzwerk klar richtig — nicht als Kompromiss, sondern weil die gemeinsame Gesellschaft aktuell dreifach unterlegen ist: Sozialrecht, Verkaufsphasen-Ökonomie, Reversibilität. Die Gesellschaft ist eine Later-Option, wenn ein echtes gemeinsames Geschäft entsteht und die Sozialrecht-Timer abgelaufen sind.
| Form | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| GbR | Einfachste & schnellste Gründung, kein Mindestkapital, kein Notar, wenig Bürokratie. Ideal als Test/Einstieg. | Volle persönliche Haftung aller — jeder haftet auch für die Fehler des anderen. Weniger „seriöse" Außenwirkung. Entsteht oft ungewollt automatisch. |
| UG (haftungsbeschr.) |
Haftung begrenzt aufs Firmenvermögen, Gründung ab 1 € Stammkapital, eigene juristische Person, seriöser Auftritt. | Notar + Handelsregister + laufende Buchhaltung/Bilanz/Steuern. Rücklagenpflicht (25 % des Gewinns ansparen bis 25.000 €). „UG"-Zusatz wirkt teils weniger etabliert. |
| GmbH | Haftung begrenzt, höchstes Vertrauen/Seriosität, klare Strukturen, gut für Wachstum/Skalierung. | 25.000 € Stammkapital (min. 12.500 € bei Gründung), Notar, Handelsregister, mehr Bürokratie & laufende Kosten. |
Das entscheidet jeder unabhängig von den anderen. Der eine entscheidende Faktor: Haftung — als Einzelunternehmer haftet man bei einem Beratungs-/Umsetzungsfehler mit dem Privatvermögen.
| Einzelunternehmen | UG (haftungsbeschr.) | GmbH | |
|---|---|---|---|
| Haftung | 🔴 voll privat | 🟢 Firmenvermögen | 🟢 Firmenvermögen |
| Startkapital | 0 € | ab 1 € (real: paar 100 €) | 25.000 € (12.500 € b. Anmeldung) |
| Aufwand | minimal (EÜR, keine Bilanz) | Notar + HR + Bilanz | wie UG |
| Steuer | persönl. ESt-Satz; Gewerbest. (Freibetrag 24.500 €) | Körperschaft- + Gewerbest. (~30 %), dann Ausschüttung besteuert | wie UG |
| Rücklage | — | 🟡 25 % des Gewinns bis 25.000 € | keine Pflicht |
| Außenwirkung | ok, wirkt kleiner | „haftungsbeschr."-Zusatz wirkt tw. kleiner | 🟢 höchste Seriosität |
| Reversibel | 🟢 sofort | Auflösung = Aufwand | teuer aufzulösen |
→ Verdikt B: Jetzt (Verkaufsphase, wenig Umsatz): Einzelunternehmen ist ökonomisch richtig — keine Kosten, volle Flexibilität; Haftungsrisiko gering, solange man berät/konzipiert statt tief in Kundensysteme einzugreifen.
Kipppunkt zur UG: sobald zahlende Mandate mit Eingriff in Kundensysteme laufen (Automations live, Datenflüsse) oder ein Fehler existenzbedrohend wäre. Dann UG = Sweet Spot (Haftungsschutz zum Mini-Kapital). GmbH erst, wenn 25k eh da sind + maximale Seriosität gewünscht.
💡 Günstige Zwischenstufe sofort: eine Berufs-/Vermögensschadenhaftpflicht (paar 100 €/Jahr) deckt das Kernrisiko schon als Einzelunternehmer — oft der bessere erste Schritt als eine verfrühte UG.
Jetzt einfach loslegen: lockeres Partner-/Netzwerk-Modell unter der FlowPhase-Marke (Modell A/B/C). Jeder bleibt selbstständig, niemand muss sich festlegen — maximale Freiheit, minimales Risiko, sofort startklar.
Später, wenn's zündet: Frage A (gemeinsame Gesellschaft) neu stellen — sobald ein echtes gemeinsames Geschäft entsteht und die Sozialrecht-Timer abgelaufen sind. Frage B (eigene UG statt Einzelunternehmen) entscheidet jeder für sich am Haftungs-Kipppunkt (s. o.).
Immer: vor dem formalen Schritt einmal Steuerberater/Anwalt drüberschauen lassen.
Kurz: Wir probieren's ohne Risiko aus — und wenn's zündet, machen wir's groß. 🚀